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Die Kirche – Nur ein Wegweiser im Trauerfall?

Die Kirche ist sicherlich mehr als nur ein Wegweiser im Trauerfall, denn Abschiede gehören zu unserem Leben. Am einschneidendsten ist sicher der Abschied, wenn ein Mensch gestorben ist.

Krankheit, Sterben und Tod gehören zum Leben. Das sind Erfahrungen, die keinem erspart bleiben, nicht nur dem Sterbenden, nein auch den Angehörigen, Freunden und Bekannten.

Als evangelische Christen sind wir gewiss, dass die Nähe Gottes durch den Tod nicht aufgehoben ist, ganz im Gegenteil. Wir können nicht tiefer fallen als in Gottes Hand - das ist unsere Überzeugung.

Wie die Beerdigung gestaltet wird, erfahren Sie von ihrem zuständigen Pfarrer. In der Regel vermittelt der Bestatter den Kontakt. Am Sonntag nach der Beerdigung wird im Gemeindegottesdienst noch einmal des Verstorbenen gedacht. In dieser schweren Zeit möchte die Kirche allen Betroffenen die Unterstützung und Liebe geben, diesen Weg gemeinsam zu gehen.

Gerne ist die Kirche auch schon vor der Beerdigung für sie da: in Zeiten von schwerer Krankheit, in der Sterbebegleitung. Und auch nach dem Begräbnis müssen Sie nicht alleine bleiben. Reden Sie mit Ihrem Pfarrer. Hier geht es zum Formular.

Sterben ist etwas ganz Persönliches

Der Tod ist ein so einschneidendes Ereignis, dass sich sowohl Sterbende als auch Angehörige von Grund auf darauf einstellen müssen. Ihnen dabei zu helfen, ist unser Anliegen, auch wenn es schwierig ist, eine für alle gültige Handreichung zu erarbeiten.

Aber nicht der Tod selbst, sondern das Sterben, die letzte Lebensphase bis zum Tod, ist das Beängstigende. Denn Sterben bedeutet eine endgültige Trennung von den Lieben, Loslassen vom bisherigen Leben, Beendigung jeder Möglichkeit, das zu vollenden, was unerledigt geblieben ist oder Vorsorge und Fürsorge für Anvertraute entfalten zu können.

Sterben bedeutet ferner zunehmende Schwäche, oft Einengung aller Gedanken und Wünsche auf sich selbst und Nachlassen der Kraft zur Selbstbestimmung und Selbstbeherrschung.

Die evangelische Beerdigung ist Ort des Trostes und des Dankes, Ort der Trauer und der Erinnerung, Ort der Hoffnung, dass mit dem Tod nicht alles aus ist. Das kommt in Gebeten, Predigt und Musik zum Ausdruck. Manchmal, bei tragischen Todesfällen, tut es gut, gemeinsam zu fragen, zu klagen, zu bitten.

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