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Partnerschaft mit Tansania

»Eine lebendige Beziehung zwischen zwei lutherischen Gemeinden, Besuche hin und her, gemeinsame Gottesdienste mit afrikanischer Musik bei uns und deutschen Chorälen in Afrika. Kennenlernen und Besuche in den Familien dort und Gegenbesuche der Afrikaner bei uns. Gefällt Ihnen diese Vorstellung?«

Begeistert erzählt Pfarrerin Murner von einer Partnerschaft zwischen ihrer vorigen Gemeinde und einer tansanischen Kirchengemeinde: Die Gemeindemitglieder besuchen sich gegenseitig, wohnen einige Wochen bei verschiedenen Familien, lernen das jeweils andere Gemeindeleben kennen und schließen Freundschaft.

Gegenseitiger Besuch

Eine Delegation aus Tansania besuchte unsere Gemeinde, wohnte für zwei bis drei Wochen bei unterschiedlichen Familien und erzählte in den verschiedenen Gruppen und Kreisen auch in der Schule von ihrem Leben in Afrika. Und umgekehrt besuchten Gemeindeglieder und der Posaunenchor mehrmals die Gemeinde in Tansania. Dort haben sie so fröhliche und bewegende Gottesdienste voller Lebensfreude und Dankbarkeit erlebt, dass sie noch nach Wochen überglücklich erzählten.

Tiefe Frömmigkeit

In der Fürbitte brachten wir die Probleme unserer Gemeinde im Gottesdienst vor Gott und am anderen Ende der Erde beteten die Afrikaner für uns. Wir haben viel voneinander gelernt und unser Horizont ist dadurch weiter geworden. Gelernt haben wir, dass wir nicht auf die armen Afrikaner mitleidig sehen müssen, sondern dass die Menschen dort sehr glücklich und trotz ihrer vielfältigen Probleme auch zufrieden sind. Das Singen, Klatschen und Gott danken haben wir von ihnen gelernt und dass es wichtig ist, das Wesentliche im Blick zu behalten. Eine tiefe Frömmigkeit haben wir bei ihnen erlebt.

Keine Sprachprobleme

Sprachschwierigkeiten spielten überhaupt keine Rolle. Die meisten Tansanier sprechen sehr gut Englisch und wer von uns nicht Englisch konnte, konnte sich mühelos mit Händen und Füßen, einem Lachen der Augen und wilden Gesten verständigen.

Mitstreiter gesucht

Für meinen Traum suche ich noch Mitstreiter: Wer Lust hat, Afrika weiter in sein Herz zu lassen und seinen Blick zu weiten, wer gern auch andere Frömmigkeit miterleben möchte, ist herzlich eingeladen Teil dieser Partnerschaft zu werden. Die Sprache des Herzens und Glaubens ist international.

Auch Jugendliche können sich an der Partnerschaft beteiligen. Die Menschen in Tansania sprechen neben heimischen Dialekten gut Englisch. Deshalb können sich die Jugendlichen untereinander gut verständigen. In vielen Gemeinden in Bayern hat es bereits einen solchen Austausch gegeben.

Neue Menschen und neue Kultur

Mitbringen sollten Sie Interesse und Neugier für neue Menschen und eine neue Kultur und etwas Zeit (anfangs ein Treffen pro Monat, später alle zwei Monate), denn zunächst wollen wir uns in einem kleinen Kreis Gedanken machen, wie wir die Partnerschaft anbahnen können.

Hilfe bekommen wir durch unsere Landeskirche, die extra einen Pfarrer für die Beziehung zwischen Tansania und Bayern beauftragt hat. Wie sehr Sie sich in der Partnerschaft engagieren wollen, hängt von Ihren eigenen Möglichkeiten ab: Ob Sie nur zu den Treffen kommen, oder später mal einen Gast bei sich aufnehmen oder gar nach Tansania mitfahren, entscheiden Sie selbst.

Verwirklichen Sie den Traum einer Partnerschaft mit Tansania mit! Über interessierte Rückmeldungen freue ich mich sehr!


Ihre Pfarrerin Murner