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Presseschau: Der Schaukasten und seine »Baumeisterin«

Der Schaukasten an der Kreuzkirche auf der Seite der Moosburger Straße in Pfaffenhofen – eines DER Aushängeschilder der evangelischen Gemeinde. Vielen Gemeindegliedern und Passanten fällt immer wieder die lebendige Gestaltung des Schaukastens auf — doch welcher kreative Kopf steckt eigentlich dahinter?

Birgit Oko hat sich dieser Aufgabe im November 2011 verschrieben und gestaltet seither ehrenamtlich den Schaukasten — mal augenzwinkernd provokativ, mal nachdenklich, manches Mal lustig oder ernst, aber immer topaktuell — letzteres auch dank des inzwischen zumeist eingebauten QR-Codes.
Wie so oft hat Birgit Oko erlebt, dass sie von einer Aufgabe »gefunden« wurde. Und so war es auch dieses Mal: Eines Sonntags las sie im wöchtenlichen Abkündblatt der Gemeinde, dass jemand gesucht wurde, der die Gestaltung des Schaukastens übernehmen würde. Ihr war sofort klar, dass damit sie gemeint war, und diese Herausforderung hat sie gerne angenommen.
Die Schaukasten-Bilder wechseln etwa 15 mal im Jahr, je nach Anlass oder Idee. So gibt es jeweils ein Schaubild für Weihnachten, Ostern, Pfingsten und zu aktuellen Anlässen, wie beispielsweise zum 30. Jahrestag der Einweihung des Pfaffenhofener Gemeindezentrums.
Anregungen zur Gestaltung findet Birgit Oko oftmals unvermittelt im Gottesdienst, im Gesangbuch oder im Internet. Dabei kommt die Inspiration gleichsam »von oben« und stellt sich plastisch vor ihrem geistigen Auge dar. Diese Darstellung auch umsetzen zu können, empfindet sie selbst als »geschenkte Gabe«. Für Frau Oko ist die Gestaltung des Schaukastens eine Beschäftigung mit ihrem Glauben und eine Auseinandersetzung mit sich selbst und anderen. Ganz neugierig ist sie auch immer auf die Reaktionen der Betrachter.

 


Bei der gestalterischen Umsetzung kommen als Materialien Pappe, Papier, Styropor oder auch Holz und Stoff zum Einsatz. Spätestens, wenn ein neuer Schaukasten aufgehängt wird, beginnt die Planung für das nächste Projekt, die reine Umsetzung nimmt zwei ganze Tage in Anspruch. Und als letzte Instanz muss das Gesamtkunstwerk noch vor den kritischen Augen ihrer beiden Söhne bestehen.
Zur Gestaltung des Schaukastens bietet Frau Oko auch zwei Termine pro Jahr an, an denen die Konfirmanden sie unterstützen und dabei eines ihrer Gemeindepraktika ableisten.
Die Jugendlichen sind immer mit viel Spaß dabei und können zumeist am Ende des Nachmittags ihr gemeinsames Werk bestaunen.

Solche "Steilvorlagen" lässt sie sich nicht entgehen: Die Baustellenabsperrungen kamen wie gerufen.


Übrigens: Der kleine »Bruder« des Schaukastens hängt am Pfarramt in der Joseph-Maria-Lutz-Straße, auf der Seite des Ilmwegs. Dort befindet sich immer ein Foto der an der Kreuzkirche eingehängten Darstellung.  (cj)